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Lisa Kuppler (Hg.)
Tödlichs Blechle Ariadne Krimi 1164 ISBN 3-88619-894-4 |
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(jederzeit widerrufbar) |
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Schwaben, deine Mörderinnen! Ariadnes zweite schwäbische Krimi-Anthologie bietet erneut kriminelle Köstlichkeiten rund um den Neckar: Tödlichs Blechle ist die neue Sammlung mörderischer Kurzgeschichten aus dem Ländle. Die Schwaben sind ein besonderes Völkchen, sie essen, lieben und morden auf ihre ganz eigene Art …Orte der Handlung: Stuttgart mit seinen Verkehrsmitteln, seinen Straßen, Plätzen und Bauten, Untertürkheim, Killesberg, Oberkirch, die schwäbische Obststreuwiese, die Filder, Bad Wimpfen, Insel Mainau, der Bärensee und Schwäbisch Hall.
Christine Lehmann Das Vesperbrett
Die Autorin, die sich hinter dem Pseudonym Nessa Altura verbirgt, ist in Nürnberg geboren und in Franken aufgewachsen, sie schreibt Kriminalerzählungen, Sagen und erotisch angehauchte Kurzgeschichten. Bis jetzt wurden von Nessa Altura Sagen aus Mittelfranken (2002), der Erzählband Nacht über Oberstdorf (2003) und etliche Kurzkrimis veröffentlicht. Für die Kurzgeschichte »Der Burschl aus Tirol« erhielt sie 2002 den Glauser-Kurzkrimi-Preis. Zuletzt sind ihre »ungeheuerlichen Geschichten« in Grenzfälle (2005), Tatort Stuttgart (2005) und Mordlust (2005) erschienen, dieses Jahr wurde Nessa Altura auch mit dem Bodenseepreis Singen ausgezeichnet. Die Mutter von Cornelia Arnhold war Schwäbin und reiste ungern ohne ihr Spätzlebrett. Schwabe zu sein reichte völlig aus, um ihr Vertrauen zu gewinnen, deswegen verehrte sie Theodor Heuss und verzieh ihm sogar seine Zigarren. Cornelia Arnhold ist in Frankfurt/M. geboren, lebte in Genf, Griechenland und heute in Berlin-Karlshorst. Sie war Reiseleiterin, Stylistin für Werbefotografie, Reitlehrerin, Journalistin, Mitherausgeberin des »Frankfurter Frauenblattes« und jahrelang mit dem literarisch-erotischen Kabarett »Die Nacht der LiteratHuren« unterwegs. Ulrike Blatter ist in Köln geboren, studierte dort Medizin, dann machte sie eine Weiterbildung in Psychotherapie in Zürich. Während des Studiums in Köln lernte sie einen sehr heimwehkranken Schwarzwälder kennen, mit dem sie mittlerweile verheiratet ist. Ein dauerhafter Aufenthalt im Rheinland wäre für ihn unvorstellbar gewesen, deswegen folgte bald der Umzug in den »Süden«. Am Anfang der Beziehung musste Ulrike Blatter Dialekt pauken wie eine Fremdsprache, da es in der Beziehung sonst zu vielen Missverständnissen gekommen wäre. Geschadet hat es nicht weder der Beziehung noch ihrer sprachlichen Entwicklung, sagt die Autorin. Neben vielen Auslandsreisen verbrachte Ulrike Blatter auch fast fünf Jahre in Slowenien. Seit dieser Zeit betreut sie ehrenamtlich Projekte für Suchtprävention und für kriegstraumatisierte Menschen auf dem Balkan. Von ihr wurden bisher das Kinderbuch Simons nächtliche Reisen (1997), Lyrik und ein Kurzkrimi in der Krimianthologie Grenzfälle (2005) veröffentlicht. Zurzeit hat Ulrike Blatter ein Arbeitsstipendium des Förderkreises deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg für den Roman Die Haut zu Markte tragen. Monique Cantré wurde in Schwenningen am Neckar geboren und verdankt ihren Namen dem französischen Vater. Aufgewachsen ist sie vorwiegend in Schwenningen, dicht an der badischen Grenze, was bekanntlich das Bewusstsein für das Schwäbische schärft. Nach dem Abitur in Schwenningen volontierte sie beim Schwarzwälder Boten und studierte danach Theaterwissenschaft, Germanistik und Kunstgeschichte in Berlin. Heute ist sie beim Reutlinger General-Anzeiger für das Ressort Kultur verantwortlich, wo sie über so unterschiedliche Themen wie die Neueröffnung der Pariser Cinémathèque Française und den Theaterzug von Metzingen nach Horb berichtet. Monique Cantré saß in der Jury des Tübinger Schreibwettbewerbs für junge Menschen, sie lebt in Riederich, ist verheiratet und hat zwei Söhne. Lange galt Stuttgart als die sicherste Großstadt Deutschlands, doch das hat sich inzwischen geändert, wenn auch glücklicherweise nur auf dem Papier. Dazu tragen auch die raffiniert konstruierten Krimigeschichten der geborenen Badenerin Martina Fiess bei, die sich nach fast zwanzigjährigem »Exil« hier im Schwäbischen so wohl fühlt, dass sie ihre literarischen Tatorte mit Vorliebe in der Region ansiedelt, etwa auf dem Stuttgarter Pragfriedhof, auf den Fildern oder in der Esslinger Altstadt. Madeleine Giese wurde in eine seit Generationen im Saarland ansässige Juristenfamilie hineingeboren. Ihre Urgroßmutter Madeleine heiratete einen Schwaben, der nicht nur den Speiseplan um so exotische Köstlichkeiten wie Maultaschen und Spätzle erweiterte, sondern auch die trockenen Bücherschränke mit Literatur füllte. Familienintern als »Achtelschwob« bezeichnet, erstaunte es niemanden, dass sie Schauspielerin wurde. Nach zwanzig Bühnenjahren (u.a. auch in Esslingen) und zahllosen Bühnentoden beschloss sie, die Opfer- mit der Täterrolle zu wechseln. Seit 2002 mordet Madeleine Giese selbstständig und freiberuflich. Bisher erschienen von ihr Das Spiel heißt Mord und Die letzte Rolle, im Sommer 2006 wird ihr neuster Krimi Die Antiquitätenhändlerin veröffentlicht. Anja Kemmerzell, geborene Böblingerin, studierte Germanistik und Politikwissenschaften in Marburg und Hamburg. Während und nach ihrem Studium arbeitete sie als freie Redakteurin und Autorin für verschiedene Verlage sowie die Nachrichtenredaktion des NDR-Fernsehens. Als fest angestellte Lektorin verlagerte sie 1999 ihren Schwerpunkt auf Kinder- und Jugendliteratur und arbeitete in Verlagen in Hamburg und München. Seit 2002 lebt sie wieder nahe ihrem Geburtsort und ist für einen Stuttgarter Verlag als Lektorin tätig. Zusammen mit Else Laudan hat sie bei Ariadne den Krimischreib-Leitfaden Das Wort zum Mord (1999) veröffentlicht. Anja Kemmerzell hasst die heißen Stuttgarter Sommer und liebt das Eis im Pinguin, das sie nun schon zum zweiten Mal nach »Happy Travel« in Mord isch hald a Gschäft zum Schreiben einer Stuttgart-Krimigeschichte inspiriert. Eva Klingler wurde 1955 in Gießen geboren, aber mit vierzehn Jahren von den Eltern nach Mannheim verpflanzt. Sie hat dort Wurzeln geschlagen, studierte Germanistik und Anglistik und lebt seit 2002 in Karlsruhe. Drei Jahre lang hat sie in Kürnbach gewohnt, ist aber trotz der Grenznähe zu Schwaben wie sie selbst sagt ein eher unschwäbischer Mensch geblieben. Sie war unter anderem Lehrerin an einem Gymnasium, hatte eine eigene Sprachschule, war als freie Mitarbeiterin des Südwestfunks (SWR) tätig und zuletzt Leiterin der Stadtbibliothek Rheinstetten. Als freie Schriftstellerin hat Eva Klingler in den letzten Jahren dreizehn Romane veröffentlicht. Ihre Geschichten spielen meist im Umkreis ihres ehemaligen Wohnorts Baden-Baden, im Elsass oder auch in Karlsruhe. Von ihr sind u.a. die Krimis Die Strohfrau (1993), Wie ein Stich ins Herz (1996), Tödlicher Stammbaum (1995) und Die Maske des Fuchses (2000) erschienen. Ihr Goethe-Krimi Warte nur, balde ruhest du auch (1997) wurde in der Frankfurter Rundschau vorabgedruckt. Zuletzt ist von ihr Erbsünde (2005) erschienen, ein Krimi, der im und um das Kloster Maulbronn spielt. Mehr unter Anita Konstandin ist vielleicht die einzige waschechte Schwäbin, die in ihrem ganzen Leben noch kein »handgschabtes Spätzle« fabriziert hat. Dafür kann sie einen köstlichen Traumauflauf, den ihre Mutter in den frühen 70er-Jahren dreimal hintereinander geträumt hat. Außerdem schreibt sie Krimis, von denen man nicht genug bekommt. Mit einem bildhübschen Ermittlerpaar, das durch Intelligenz und Menschlichkeit besticht. In ihren Kurzgeschichten haben meist auch Hunde die Pfote im Spiel. Als ehrenamtliche Mitarbeiterin des Ludwigsburger Tierheims stellt sie immer wieder fest: »Ein Hund ist das Beste, was einem Menschen passieren kann.« Anita Konstandin arbeitet als freie Werbetexterin, lebt mit Ehemann und Haustieren in Stuttgart und ist Mitglied der Sisters in Crime. Im Jahr 2005 erhielt sie für ihre Kurzgeschichte »Onkel Giorgio« (erschienen in der Anthologie Fortgesetzter Versuch einen Anfang zu finden) den Literaturpreis des Freien Deutschen Autorenverbandes. Mehr Infos unter www.Anita.Konstandin.de. Katrin Kremmler, geboren in Stuttgart, aufgewachsen in Oberschwaben, Grundstudium in Tübingen, danach Flucht nach Berlin. Die studierte Europäische Ethnologin absolvierte 2002 am Sydney College of the Arts ihren Master of Multimedia Design, lebt seither in Budapest und arbeitet an diversen Projekten. Ihre Krimis um die Globetrotterin Gabriella Müller, die weltweit Gesetze, Herzen und Tabus bricht, genießen Kultstatus. Bisher sind bei Ariadne erschienen: Blaubarts Handy (2001), Die Sirenen von Coogee Beach (2003) und Pannonias Gral (2004.) Tatjana Kruse ist Gesinnungsschwäbin. Sie lebt und meuchelt (nur auf dem Papier) in Schwäbisch Hall. Neben zahlreichen Kurzkrimis veröffentlichte sie Die Wuchtbrumme (2000), Achtung: Wuchtbrumme (2001), Die Wuchtbrumme kehrt zurück (2002) und zuletzt Wuchtbrummenalarm (2003). Für »Cool-Man schlägt zu« (erschienen in der Anthologie Der Mörder kommt auf sanften Pfoten) erhielt sie 1996 den Marlowe-Preis für den besten deutschen Kurzkrimi. Im Jahr 2005 war Tatjana Kruse Krimistadtschreiberin der Stadt Flensburg. Im Sommer 2006 erscheint der Flensburgkrimi Küss mich, Schatz! Christine Lehmann, geboren in Genf, lebt schon ewig in Stuttgart und ist als Reigschmeckte richtig auf den Geschmack gekommen. Aus Überzeugung Stuttgarterin, studierte sie an der Stuttgarter Universität Germanistik und Kunstgeschichte und arbeitet als Nachrichten- und Politikredakteurin beim SWR. In ihrem ersten Krimi, Kynopolis, rennen Hunde die Hasenbergsteige rauf und runter, ihre kultverdächtigen fünf Lisa-Nerz-Krimis spielen am Feuersee, beim Alten Schlachthof, am Albtrauf, in Stuttgart Münster und auf der Schwäbischen Alb. Außerdem veröffentlichte Christine Lehmann etliche Krimikurzgeschichten und vier Liebesromane mit Krimicharakter. Ihr Roman Der Bernsteinfischer wurde mit Heiner Lauterbach in der Hauptrolle verfilmt. Zuletzt erschienen bei Ariadne Harte Schule (2005), Höhlenangst (2005) und Vergeltung am Degerloch (Frühjahr 2006). Fanny Morweiser ist in Ludwigshafen geboren, sie studierte an der Freien Kunstakademie Mannheim Zeichnen, Malen und Bildhauerei. Danach arbeitete sie zwei Jahre als Verkäuferin in einem Devotionaliengeschäft in Mannheim. Zum Bücherschreiben kam Fanny Morweiser eher zufällig, ursprünglich wollte sie Illustratorin werden. Im Jahre 2003 war Fanny Morweiser Turmschreiberin der Stadt Deidesheim. Von ihr sind etliche Romane, Erzählbände und Erzählungen erschienen, von denen einige (»Das Frettchen«, »Das Königsstechen«) verfilmt wurden, u.a. Lalu lalula, arme kleine Ophelia (1971), La vie en rose (1973), Indianer-Leo und andere Geschichten aus dem wilden Westdeutschland (1977), Die Kürbisdame (1980), Ein Winter ohne Schnee (1985), Das Medium (1991) und Der Taxitänzer (1996). Zuletzt erschien Un joli garçon (2003). Fanny Morweiser mag die Schwaben, und zwar, wie sie sagt, weil sie vordergründig wenig fassbar sind und dann doch so viel dahinter steckt Gescheitheit hinter der Tüchtigkeit, Kunstsinn hinter der Ordnungsliebe, Melancholie hinter der Fröhlichkeit. Sie lebt mit ihrer Familie in einer kleinen Stadt im Neckartal. Sabine Thomas wurde bekannt als TV-Moderatorin bei TELE5. Ihr erster Roman Yaizas Insel wurde mit dem Literaturstipendium der Stadt München ausgezeichnet. Sie hat zahlreiche Kurzkrimis in Anthologien veröffentlicht (u.a. ihre eigene Krimi-Anthologie Mordsgelüste), schrieb Drehbücher für eine ARD-Kinderkrimiserie und ist Autorin der Musikbildtextbände von Starfotograf Bubi Heilemann (Abba, AC/DC, Sweet, Rod Stewart u.a.). Sabine Thomas ist gelernte Fotografin und hat u.a. auch das Stuttgarter Ballett fotografiert. Bei der Stuttgarter Premiere des Musicals Mamma Mia! im Juli 2004 traf sie Björn und Frida von Abba. Sabine Thomas lebt in München. Sie besucht oft ihre Freunde in Stuttgart und verfährt sich trotzdem jedes Mal wieder … Weitere Infos: www.sabinethomas.de. |
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